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Wirtschaft Regional - Juli 2016

WLG zieht positive Jahresbilanz

Mit dem im Juni verabschiedeten Jahresabschluss für das Jahr 2015 blickt die Wirtschaftsfördergesellschaft für Stadt und Landkreis Lüneburg (WLG) auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Eine Reihe von Firmenerweiterungen, -ansiedlungen und Umzüge waren zu verzeichnen.  Darunter Anfang September die Eröffnung der H.B. Fuller Klebstoff Akademie am Standort Lüneburg. Mit neuen Mess- und Testmöglichkeiten will das Unternehmen damit, auf ca. 2300 m² Fläche, Kundenanforderungen schneller aufnehmen und  auf Markttrends sowie branchenspezifische Herausforderungen reagieren. Anwendungsbereiche für spezielle Klebstofftechnologien sind neben der Verpackungsindustrie auch Hygieneartikel/Vliesstoffe und die Anlagentechnik.

Darüber hinaus wurden durch Vermittlung der WLG im Geschäftsjahr 2015 ca. 5,4 ha Gewerbefläche an expandierende bzw. neu angesiedelte Unternehmen veräußert.

„Dennoch ist Wirtschaftsförderung nicht nur die Begleitung investitionswilliger Unternehmen sondern genauso die Akquisition von Fördermittel im Zusammenhang mit der Entwicklung von neuen Produkten und Fertigungsverfahren oder die Unterstützung von Unternehmensgründungen in der Region“, erläutert  Jürgen Enkelmann, Geschäftsführer der WLG, in seinem Lagebericht. Auch hierfür gibt es vielversprechende Beispiele.  So hat z.B. die Tischlerei Dittmer GmbH, Amt Neuhaus, mit Unterstützung einer Innovationsförderung neue, einbruchhemmende Bauelemente entwickelt und beschreitet damit neue Wege im Sach- und Personenschutz.

 Der regionale Mittelstand ist besonders innovativ. Das bestätigt auch die Förderbilanz der NBank. So gingen im Jahr 2015 ca. 50% des, für betriebliche Innovationsvorhaben in der Region Lüneburg (12 Landkreise) bewilligten Fördervolumens, allein an Unternehmen mit Sitz im Landkreis Lüneburg. Hieran hat die WLG mit ihrem Dienstleistungsangebot im Bereich des Innovationsmanagements einen erheblichen Anteil.

Besonderen Wert legte die WLG auch im Jahr 2015 auf die Unterstützung von Gründern. Sie schaffen neue Arbeitsplätze und sind Motor des strukturellen Wandels. Das Projektbeispiel „Startplatz Lüneburg“ zeigt, dass es dabei nicht nur um die schnell wachsenden Technologie- und Dienstleistungsunternehmen gehen muss. In Zusammenarbeit mit dem Inhaber eines Lüneburger Geschenkartikelladens entstand eine Plattform für Gründer im Einzelhandel. Sie können hier neue Produkte anbieten und mit Kunden in Kontakt kommen. Seit Projektstart im August 2015 haben 20 Einzelunternehmer diese Chance genutzt.

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten für Startups ergeben sich aus der Weiterentwicklung des Innovations- und Gründerzentrums e.novum in unmittelbarer Nähe des Campus der Leuphana Universität und der Premiummitgliedschaft im Business Angel Netzwerk BANSON.

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