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Integration in Lüneburg - Potential nutzen

„Nur mit Bildung und Beschäftigung kann die Integration von Flüchtlingen in unserem Landkreis gelingen“ – das hat Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge am Montag (22. Februar) zum Auftakt einer, von der Wirtschaftsförderung Lüneburg organisierten Informationsveranstaltung „Integration in Lüneburg – Potential nutzen“ betont. Etwa 100 Gäste, aus Unternehmen, örtlichen Verbänden und Institutionen waren hierzu in die Kulturbäckerei Lüneburg gekommen.

Vor dem Hintergrund, dass inzwischen ca. 1400 Flüchtlinge und Asylbewerber allein in der Hansestadt Lüneburg leben, seien Bildung und Beschäftigung entscheidend, sagte Mädge. Bernd Passier, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Agentur für Arbeit Lüneburg, informierte über die Beschäftigungsvoraussetzungen für Flüchtlinge. Er machte deutlich, dass eine Beschäftigungserlaubnis erforderlich ist.

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer  Braunschweig-Lüneburg-Stade, Matthias Steffen, stellte ein erstes Projekt zur Ausbildung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in regionalen Handwerksbetrieben vor. Durch ein mehrwöchiges Betriebspraktikum soll die Eignung von Asylbewerbern mit Bleibeperspektive für ausgewählte Gewerke festgestellt werden.

Besonders anschaulich wurde die derzeitige Situation am Bericht von Bettina Jäckle, Mitarbeiterin von KreativRad, über die gelungene Integration eines Flüchtlings. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass ein aufeinander abgestimmtes und anschlussfähiges Konzept für den Spracherwerb entwickelt werden muss. Herr Zeinert, Hauptgeschäftsführer der IHK, erwähnte  auch die Lehrstellenbörse der IHK, die seit kurzem für die Vermittlung von Flüchtlingen in Betriebspraktika genutzt werden kann.

Präsentation zur Veranstaltung

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